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Internationale Enquete: „Der gemachte Körper“ am 27. und 28. Nov. 08 in Wien

Körperbild(er) zwischen Schlankheitswahn, Schönheitskult, Idealisierung und Natürlichkeit

Donnerstag, 10. April 2008

Der Körper als erwerbbares und formbares Objekt wurde als Markt entdeckt, fungiert als Kapital und Ware, als Kultobjekt und Erfolgsfaktor. Frauen- und Lifestyle-Magazine widmen unzählige Seiten dem Körperkult, Film und Fernsehen stellen Schönheitsnormen auf, doch der Kult um den Körper kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Grund genug für das ‚Wiener Programm für Frauengesundheit’ das Thema „Körperbilder“ wissenschaftlich zu beleuchten.


"Der gemachte Körper"_copyright Wiener Programm für FrauengesundheitWarum dieser Kult um den Körper? Welche Gründe stehen dahinter? WelcheAuswirkungen hat die Fixierung auf das körperliche Erscheinungsbild auf die Entwicklung eines gesunden Körperbildes und Selbstwahrnehmung, die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit sich selbst? Welche gesundheitlichen Folgen haben die Eingriffe in den Körper? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem „gemachten“ Körper, persönlichem Glück und der eigenen Selbstwahrnehmung?

 

Die Enquete widmet sich diesem vielschichtigen Phänomen aus gesundheitlicher,psychologischer und soziologischer Sicht und zeigt den kulturgeschichtlichenWandel auf, um die Trends der modernen Gesellschaft fundiert und verständlich zuanalysieren.

 

Internationale ExpertInnen wie Erich Kasten, Ilona Kickbusch,Gerda Noordenboos, Susie Orbach, Udo Pollmer (angefragt),Alice Schwarzer (angefragt), Linda Smolak, Maggie Wykes uvm. referieren und diskutieren Themen wie historische Entwicklung und Bedeutung gegenwärtige Körperbilder, Medienmacht, gesundheitliche Auswirkungen negativer, Körperbilder (z.B. Essstörungen,…), Diät- und Fitnesswahn, Schönheitsoperationen, Pornografisierung der Gesellschaft und mögliche Public Health Policies.

 

Details zur Enquete "Der gemachte Körper"

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